Das Kernproblem ist eine Lücke zwischen Einkauf und Realität. Der Filter muss nicht einfach passen, er muss im konkreten Prozess funktionieren. Unterschiedliche Werkstoffe wie Buntmetalle, Aluminium, Stahl, Grauguss, Magnesium oder Kunststoffe verhalten sich im Zusammenspiel mit dem Filter völlig verschieden. Gleiches gilt für die eingesetzten Verfahren wie Drehen, Bohren, Fräsen, Schleifen, Honen, Läppen, Walzen oder Drahtzug. Auch die verwendeten Kühlschmierstoffe reagieren je nach Kombination unterschiedlich.
Ein nicht oder falsch abgestimmtes Filtermedium führt zu Schaumbildung, reißt im Betrieb, setzt sich zu oder verschlechtert die Trennleistung. Dadurch entstehen Störungen im Prozess, Qualitätsprobleme und unnötige Kosten. Dazu kommt wenn die Nachbestellung im System vergessen werden, stehen Anlagen, 
Der Irrglaube ist, Filtration ließe sich „einkaufen wie Papier“. Aber ohne technische Begleitung und ohne Plan für Verfügbarkeit (Lager, Bevorratung, Zuschnitt) bleiben Sie in Abhängigkeit von Zufall und langen Lieferzeiten.
Wer nur verkauft, lässt Sie im Störfall allein. Wer versteht, stabilisiert Ihren Prozess und schützt Ihre Maschinen, Ihre Taktzeit und Ihre Marge.